Ein Apfel-Bilderbuch für Septembertage

Man unterstellt mir manchmal, dass der September nur deshalb mein Lieblingsmonat ist, weil es mein Geburtsmonat ist. Da ist natürlich durchaus was dran, denn ich freue mich tatsächlich immer wie ein Kind auf meinen Geburtstag. Aber trotzdem hat der September noch so einiges mehr zu bieten, wofür ich ihn besonders liebe. Dazu gehören eindeutig diese tollen Spätsommertage, an denen es schon zu kalt ist, um sich in die Sonne zu legen, aber auch noch zu warm, um es sich zuhause gemütlich zu machen.

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An solchen Tagen fahre ich gern mit dem Sohnemann zur nahegelegenen Apfelplantage, um Äpfel zu pflücken. Nirgends macht es so viel Spaß Äpfel zu kaufen, als wenn man sie im schönsten Sonnenschein selbst frisch vom Baum pflückt. Und günstig sind sie außerdem.

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Schöner Nebeneffekt: Ich werde mir wohl nie die Frage anhören müssen: „Mama, wie wachsen eigentlich Äpfel?“ Welche Frage aber ewig auf den Tisch kommt und die ich mir als Kind auch öfter mal gestellt habe, ist die, was mit verschluckten Apfelkernen im Bauch so passiert… Kann daraus tatsächlich ein Apfelbaum wachsen?

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Um diese Frage abschließend zu klären, hatte ich das Bilderbuch „Ein Apfelbaum im Bauch“ mit zur Apfelplantage genommen und wir haben es uns tatsächlich zwischen all den Apfelbäumen gemütlich gemacht und die Geschichte von Raphael vorgelesen, der so gerne Äpfel isst. Und zwar ganz. Mit Strunk und Stiel. Bis ihm sein Freund auf dem Schulhof erzählt, dass ihm nun ein Apfelbaum im Bauch wachsen würde.
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Raphael bekommt Angst, öffnet den Mund nicht mehr, damit kein Sonnenschein in den Bauch hinein kommt, denn seine Haare fühlen sich an wie kleine Zweige und am Bauch erscheinen lauter Beulen… Bis ihm seine Mutter erklärt, dass ihm seine Phantasie einen Streich gespielt hat und außerdem Apfelzeit erst im Herbst ist und es ja gerade Frühling sei.

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Vorsichtshalber isst Raphael fortan lieber Bananen. Weil die keine Kerne haben. Eine phantasievolle Kindergeschichte mit glücklichem Ende und ohne Zeigefinger. Die Illustrationen im Stil der 50er Jahre sprechen möglicherweise die vorlesenden Erwachsenen mehr an als die Kinder, aber so haben eben alle etwas von dem schönen Buch.
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Unsere gepflückten Äpfel können jetzt jedenfalls ohne Bedenken ganz aufgeknabbert werden. Ein tolles Bilderbuch-Geschenk zur Apfel- und Herbstzeit! Meine Lesealter-Empfehlung: perfekt für Erstklässler.

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Übrigens hat das Buch eigentlich noch einen schönen Schutzumschlag, den haben wir aber lieber zuhause gelassen ;)

herzlich, hanna

Simon Boulerice (Text) / Gérard DuBois (Illustrationen):
„Ein Apfelbaum im Bauch“
Diogenes Verlag AG Zürich
ISBN 978-3-257-01173-9

 


Dies ist eine persönliche Empfehlung von mir, die nicht gesponsert wurde. Das oben gezeigte Produkt wurde mir vom Verlag kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

2 Kommentare zu “Ein Apfel-Bilderbuch für Septembertage

  1. Liebe Hanna!

    Oh, dass ist eine tolle Idee. Äpfel pflücken und dann gleich das richtige Kinderbuch mitnehmen. Ich hatte auch ein „Apfel-Lieblingsbuch“ als Kind. Ich habe mir stundenlang die Illustrationen angucken können. Ich glaube es hieß „Pony, Bär und Apfelbaum „. Später hat es meine Tochter geerbt und es ebenso geliebt wie ich.
    Mein Lieblingsfoto in Deinem Post: KINDERHAND mit APFEL! Wunderschön!

    Liebst Nadia

    • Liebe Nadia, vielen Dank! „Pony, Bär und Apfelbaum“ hatte ich auch als Kind und habe es heiß geliebt! Viele liebe Grüße, Hanna

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