Gelingsicherer Schokoladenkuchen (mit Schokolade, die Bäume pflanzt und zum Schutz der Berggorillas beiträgt)

Ich kann nur einen einzigen Kuchen richtig gut backen. Schokoladenkuchen. Weil das Rezept absolut gelingsicher ist und so easy-peasy, dass ich es sogar auswendig kann. Und dass,  wo ich doch eigentlich gar nicht backen kann. Mir fehlt da irgendwie das Talent oder ein Gen.

Ich käme also niemals auf die Idee, Schokolade für knapp 8€ in einem Kuchenteig zu versenken. Das Risiko ist mir viel zu hoch, dass das Ergebnis dank meiner mangelnden Backkünste alles andere als ein Gaumenschmaus wird. Und weil ich Lebensmittel so ungern wegschmeiße, würde ich mich und womöglich sogar meine ganze Familie zwingen, den Geschmack nach Angebranntem zu ignorieren – weil doch so edle und teure Schokolade im Kuchen ist…

Sternekochschokolade zum Backen

Freiwillig hätte ich es nicht riskiert. Aber wenn man mir Sternekochschokolade zuschickt mit der Bitte diese zu testen, dann ist das ja quasi ein Auftrag. Und auch kein finanzielles Risiko. Und Wegschmeißen kommt eh nicht in Frage. Ihr seht, ich vertraue meinem Talent zum Backen wirklich null. Also musste der gute „200 Gramm Schokokuchen“ herhalten, der den ich kann.

Schokolade zum Backen

Und ich habe mir Unterstützung in Form meines 6jährigen Sohnes geholt. Der geht so eine Back-Session nämlich viel entspannter an als ich. Natürlich habe ich ihm nicht erzählt, dass wir heute mal ganz besondere Schokolade nehmen. Eine, die nicht nur bio ist. Diese Schokolade ist auch mehrfacher Award-Gewinner: „great taste 2015“ und „Academy of Chocolate Winner 2015“. Außerdem wird für jeden Beutel dieser Sternekochschokolade ein Baum gepflanzt im Virunga Nationalpark im Ostkongo. Vom echt hübschen Packaging und den sympathischen Texten auf der Verpackung mal ganz zu schweigen… Damit ist der Preis von 7,99€ für 200g sicherlich gerechtfertigt. Ich darf den Kuchen nur eben nicht nicht hinkriegen. Ich sah im Geiste schon einen kippenden Baum im Ostkongo vor mir… Völliger Quatsch natürlich, aber wenn es ums Backen geht, steiger ich mich auch gerne mal richtig rein.

Deshalb gibt es heute auch nur Fotos vom Handy, hätte ich Kamera und Stativ in der Küche aufgebaut, hätte der Sohnemann sicher sofort Verdacht geschöpft.

"200 Gramm Schokokuchen"-Rezept

Wir haben also den Schokoladenkuchen gebacken, den wir immer backen. Mein Sohn fand es besonders praktisch, dass er dieses Mal keine zwei Tafeln Schokolade auspacken und kleinbrechen musste (sonst immer sein Job), sondern einfach bloß die Tüte öffnen und die „Chocolate Buttons“ auf die Butter rieseln lassen konnte.
Geschmolzen ist die Butter-Schoko-Mischung dann auch entsprechend schneller. Und ich kriege weder Geld dafür noch wird ein weiterer Baum gepflanzt wenn ich sage:
Der Kuchen hat tatsächlich noch besser geschmeckt als sonst (und ich nehme sonst auch immer Bio-Schoki mit einem Kakaogehalt von mind. 50%).

Gelingsicheres Rezept für den „200 Gramm Schokokuchen“

Zutaten:
200 g gemahlene Mandeln
200 g Butter
200 g Schokolade mit einem Kakaogehalt von mind. 50%
(oder wenn ihr euch traut eine Packung Original Beans Chocolate Buttons – Sternekochschokolade Cru Virunga 70%, D.R. Kongo)
200 g Zucker
4 Eier
1/2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
eine Prise Salz

schokokuchen_kEinfach zu merken, oder? Zu den 200g müsst ihr euch eigentlich nur noch die Zahl 4 merken: 4 Zutaten á 200g und 4 Eier. Wenn man den Vanillezucker vergisst, ist das nicht tragisch. Und das Backpulver in einen Kuchen muss, erscheint sogar mir als Back-Depp logisch. Tja und die Prise Salz, die streue ich zum Schluss so als Glücksbringer mit rein (ich verkneife mir dabei ein „hex, hex“ laut auszusprechen, denke es aber!). Übrigens ist der Schokokuchen sogar glutenfrei, wenn ihr Weinstein-Backpulver nehmt. Tut dem Geschmack nichts ab. Schindet aber ordentlich Eindruck, wenn man den Kuchen zu Kindergarten- oder Schulfesten mitbringt und für die Allergiker auch noch ein mit „glutenfrei“ beschriftetes Fähnchen hineinsteckt. Nur deshalb backe ich übrigens immer den gleichen Kuchen. Aus Rücksicht auf die Gluten-Allergiker. Ist klar, oder?


Die Zubereitung:
(siehe auch Fotos oben)
Die Butter und die Schokolade auf kleiner Flamme zum Schmelzen bringen und dann wieder etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Mandeln, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Dann die Butter-Schoko-Mischung einrühren, zuletzt die 4 Eier.
Den Teig in eine gefettete Backform gießen (er ist tatsächlich manchmal noch recht flüssig, muss aber so) und bei 160°C im Backofen 40-50 Minuten backen.
Je nachdem wie „klitschig“ ihr den Kuchen innen haben mögt, könnt ihr in etwas früher aus dem Ofen nehmen oder ihn ganz durchbacken. In jedem Fall könnt ihr hinterher behaupten, dass der Kuchen genauso saftig oder eben luftig geworden ist, wie ihr das geplant hattet.

Mit Schokoladeessen Bäume pflanzen

Ganz nach dem Prinzip „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, habe ich mich erst nach der Herausforderung mit der Kochschokolade an die Tafeln von Original Beans gemacht. Beim Schokoladeessen kann ja wenig schief gehen. Das kann ich.
Die Verpackungen finde ich sehr elegant mit genau der richtigen Prise Humor. Wer ganz genau hinguckt entdeckt nämlich so Angaben wie „wild, vegan, direkter Handel“ oder auch „Die Angelina Jolie der Schokolade“. Sehr sympathisch finde ich auch das „Das ist alles!“ nach der Auflistung der Zutaten. Und unübertroffen: „Bio-Dunkelschokolade zum Schutz der letzten Berggorillas.“

Original Beans Sortiment
Foto: Original Beans

Ganz individuell aufgedruckt ist auf jede Tafel Original Beans Schoki ein Nummern-Code. Gibt man diesen auf der Website www.originalbeans.de ein, erfährt man Details zu Herkunft und Ökoeffekt der entsprechenden Schokoladentafel. Bei Original Beans gilt das Prinzip „Jede Tafel – ein Baum“ und das ist durchaus ernst gemeint, wie die Fotos und Infos online beweisen. Für jede verkaufte Schokoladentafel wird ein Setzling gepflanzt. Auf der Website erscheint sogar ein Button „zurück zu meinem Baum“, wenn ihr es wagt, euch ein bisschen weiter in anderen Bereichen der Website umschauen zu wollen! Die nehmen nicht nur das Setzlingpflanzen sehr ernst, sondern auch mich als Kunden und das gefällt mir natürlich. Ich gleiche mit jeder Tafel Original Beans Schokolade die Umweltbelastung meines Konsums sofort wieder aus. Und weil die Schokotafeln bereits CO2-positiv(!) produziert werden, verbessere ich sogar noch das Weltklima. Beim Schokoladeessen.

Toll zu verschenken

Foto: Orignal Beans

Durch den Verzicht auf Zusatzstoffe in der Schokolade, die rigorose Nachhaltigkeit und die hohen Qualitätsansprüche kostet diese Schokolade natürlich mehr als eine Tafel aus dem Discounter, geht ja gar nicht anders. Aber wenn ihr mich fragt, ist der Preis (ca. 3,99€ pro 70g Tafel) absolut gerechtfertigt.
Ihr bekommt quasi die Geschenkverpackung (übrigens zu 100% biologisch abbaubar) gleich mit dazu, die Verpackung ist wirklich sehr hochwertig.

Die Schokolade schmeckt richtig gut! Das behaupte nicht nur ich, sondern auch zig Jurymitglieder von Food-Awards und diverse Sterneköche (Liste online einzusehen). Die Umwelt wird geschont, ja sogar aufgeforstet. Und ihr habt ein wahrhaft luxuriöses kleines Präsent. Und jetzt mal ehrlich. Wer kann denn einer Schoki-Tafel widerstehen, die zum Schutz der letzten Berggorillas beiträgt? Falls ich demnächst auf meinen ansteigenden Schoko-Konsum angesprochen werde, werde ich lässig abwinken und etwas von Regenwald und Berggorillas murmeln und glücklich vor mich hin grinsen!

Schokolade macht glücklich. Und diese sogar noch ein bisschen glücklicher. Echt jetzt.

herzlich, hanna

 


Die Original Beans Schokolade wurde mir von der lieben Katrin Becht (Herzblut PR) zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

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