Der andere Advent

Heute möchte ich euch einen Adventskalender vorstellen, den ich persönlich sehr mag, weil er mich ganz ohne erhobenen Zeigefinger an den eigentlichen Sinn und den christlichen Ursprung der Adventszeit erinnert.
Ich verschenke diesen Kalender seit ein paar Jahren, fast schon eine kleine Tradition, an meine Patentante und meinen Patenonkel.
Bei den beiden bin ich mir sicher, dass sie einen Draht zum christlichen Glauben haben. Ich würde diesen Kalender niemandem schenken, bei dem ich mir darüber nicht sicher bin, weil ich niemanden missionieren möchte. Aber da dieser Kalender in diesem Jahr schon eine halbe Million Abnehmer gefunden hat, dachte ich mir, dass das Interesse vielleicht doch größer ist, als ich bisher angenommen hatte – vom Geheimtipp zum Bestseller.

Der andere Advent

Der Adventskalender „Der andere Advent“ wird vom ökumenischen Verein Andere Zeiten e.V. aus Hamburg herausgegeben. Er lädt die Leserinnen und Leser zu ein paar Minuten Stille am Tag ein. Dabei enthält der Kalender längst nicht nur Verse aus der Weihnachtgeschichte, sondern auch Gedichte, Briefe und Texte, die keinen explizit christlichen Hintergrund haben, es darf gezweifelt und sogar geflucht werden. Vor allem ist er zeitgemäß, es geht um Engel genauso wie ums Internet und zwischendurch auch immer mal um das Erwachsensein. Viel zu erwachsen gehen wir durch die Welt und durch den Tag mit „Gefühlen nach dem Kalender“.

„Man müsste mal wieder“ heißt deshalb auch einer der Texte (von Thomas Knodel), andere Überschriften lauten:
„Auf was nur einmal ist“, „Abschied“, „Nach den Sternen greifen“, „Guter Rat für Engel“, „Gefühle nach dem Kalender“, „Liebe Josefine“, „Definitionen des Erwachsenseins“, „Strandgut“.

Einige der kurzen Texte und Gedichte aus den bisherigen Kalendern habe ich herausgerissen und aufbewahrt, und das werde ich auch mit dem 6. Dezember des diesjährigen Kalenders tun. Denn ich habe schon ein wenig vorgestöbert und finde den Bericht „Das Wunder“ so typisch schön zum Nachdenken anregend, so typisch für eben diesen Kalender.
Achtung Spoiler!
Ein Student vom Nikolaus-Verleihdienst nimmt vor dem angsterfüllten, weinenden Kind, die Mütze und den Bart ab und erzählt ihm die Geschichte vom Nikolaus. Und dass er in die Rolle des Nikolaus‘ geschlüpft ist, um an ihn zu erinnern. Die Erwachsenen sind enttäuscht. Das Kind strahlt. Der Zauber ist dahin, das Wunder bleibt.

Der andere Advent_Nikolaus

Bestellen kann konnte man den Kalender „Der andere Advent 2013/2014“ für ca. 8€ plus Versand hier.


Dies ist eine persönliche Empfehlung von mir, die nicht gesponsert wurde.

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