Selbstgekochte Marmelade – spread the jam love!

Selbstgemachte Marmelade verschenke ich extrem gerne seitdem ich herausgefunden habe wie einfach das ist. Ich hatte mir das immer als besonders hohe Hausfrauen-Kunst ausgemalt, dabei ist es echt easy.
Im Endeffekt immer das gleiche Prinzip: Obst mit Gelierzucker aufkochen und in ausgekochte Marmeladengläser füllen, fertig.
Also wird jetzt der Spätsommer konserviert, damit man in ein paar Wochen, gemütlich vor dem Kamin sitzend, eine leckere Käseplatte mit z.B. Feigensenf und „Pfirsich-Martini-Konfitüre“ genießen kann.

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Der Pfirsich-Martini-Mix schmeckt auch auf dem Brötchen, mir persönlich allerdings noch nicht zum Frühstück. Wenn ihr eine reine Frühstücks-Marmelade kochen wollt, ersetzt den Martini einfach durch Prosecco oder lasst den Alkohol ganz weg und nehmt dafür einfach einen Pfirsich mehr.

Hier das „Rezept„:
Für ca. 6 Gäser à 250 ml Inhalt braucht ihr:

1 kg      Pfirsiche
500 g    Gelierzucker
150 ml  Martini biancho

  • Die Pfirsiche schälen (oder am Stielansatz einschneiden und mit heißem Wasser überbrühen, danach lässt sich die Schale leichter abziehen), die Kerne entfernen und dann das Fruchtfleisch (es sollten ca. 850g übrig bleiben) klein schneiden.
  • Fruchtstücke, Martini und den Gelierzucker in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Die Masse muss mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen, damit sich der Gelierzucker lösen kann. Sollte dabei Schaum entstehen, kann man den vorsichtig abschöpfen.
    Wer keine Stückchen in der Marmelade mag, greift jetzt noch kurz zum Pürierstab.
  • Dann füllt ihr die kochend heiße Konfitüre in sterilisierte Twist-off-Gläser, schraubt sie sofort zu und stellt sie für mindestens 5 Minuten auf den Kopf. Achtung, heiße Angelegenheit, ich empfehle dringend Kochhandschuhe oder ähnliches zu tragen. Aber dann: fertig!

Jetzt fehlt nur noch ein hübsches Kleidchen für die Gläser. Ich sammel übers Jahr einfach leere Marmeladengläser, dann brauch ich keine Einmachgläser kaufen, dafür siehts natürlich nicht ganz so stylish aus…

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Kennt ihr „funkytime„? Eine meiner liebsten DIY-Seiten. Dort findet man ganz tolle DIY-Anleitungen und noch tollere Freebies von Grafik-Designerin Sibylle. Dank ihr werde ich demnächst noch viel mehr Marmelade einkochen und verschenken als ich es eh schon vorhatte.
Denn ihre Jam Labels sind einfach nur großartig, wie ich finde. Gerade für den Marmeladenglas-Deckel habe ich noch nichts vergleichbares gefunden. Einziges kleines Manko: Es steht nicht drauf um welche Sorte Marmelade es sich handelt. Um die Labels (und all die anderen genialen Freebies) zu bekommen, abonniert man am besten den Newsletter und/oder „bezahlt“ per Tweeet, sprich man empfiehlt funkytime per Facebook oder Twitter weiter.

DIY Geschenk Marmelade

Ich habe die Labels auf Etiketten-Papier ausgedruckt und mit der Schere ausgeschnitten, DIY-Profis nehmen einfach einen Kreisschneider oder -stanzer.
Gefallen euch die Labels auch so gut wie mir? Dann nix wie in den Garten oder auf den Markt und ab in die Küche. Haltet euch einfach an die Angabe auf dem Gelierzucker. 2:1 (sprich: zwei zu eins) bedeutet 2 Teile Früchte, ein Teil Zucker. Also z.B. 1 kg Früchte, 500g Gelierzucker. Wenn man Gelierzucker 3:1 nimmt, muss man dementsprechend 3 Teile Früchte und ein Teil Gelierzucker nehmen, die Marmelade wird dann weniger süß, dafür fruchtiger, hält aber nicht gaaanz so lange. Gelierzucker 1:1 gibts auch, ist mir persönlich aber zu süß.
Es sei denn, ich möchte Rhabarber-Konfitüre kochen…

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In diesem Sinne: „Spread the jam love!“

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Dies ist eine persönliche Empfehlung von mir, die in keiner Weise gesponsert wurde.

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