DIY: Kissen nähen (mit aufgedrucktem Foto und Ponpomborte)

Heute zeige ich Euch, was meine Mama von mir zum Muttertag bekommen hat. Ein selbstgenähtes Kissen mit einem schwarzweißen Foto ihrer Kinder (als wir noch klein und niedlich waren. Nein, bitte nicht raten, welches davon ich bin ;) und einer leuchtend roten Ponbon-Borte. Die Idee lässt sich auf ganz viele andere Anlässe übertragen, meine Inspirationsquelle findet ihr hier und hier.

Kissen nähen Geschenkliebe.deIhr braucht:

  • ein Lieblingsfoto
  • hellen Baumwollstoff für Vorder- und Rückseite des Kissens
  • einen Copyshop in der Nähe
  • eine Pomponborte, mindestens so lang, wie alle Außenkanten des Kissens zusammen genommen
  • Nadel und Faden
  • evtl. Nähmaschine
  • Füllwatte oder “günstiges Kissen zum Ausschlachten”

Zuerst lasst ihr das Foto im Copyshop eures Vertrauens auf hellen Baumwollstoff drucken (kostet knapp 10€). Die Größe des Fotodrucks sollte der geplanten Kissengröße entsprechen.

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Dann markiert ihr einen regelmäßigen Abstand zum Foto auf dem Stoff, ich habe 1cm genommen.

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Dann legt ihr den Stoff für die Vorder- und für die Rückseite des Kissens aufeinander (ob auf links oder rechts ist jetzt noch egal) und schneidet entlang der Markierungslinie zwei gleich große Stoffstücke zu.

IMG_3340Jetzt nehmt ihr euch die Vorderseite des Kissens und legt die Ponponborte einmal am Bildrand entlang, sodass die Pompons nach innen(!) zeigen. Unbedingt mit Stecknadeln sichern, sonst könnten die Pompons beim Nähen verrutschen.

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Jetzt die Rückseite des Kissens “rechts auf rechts” auf die Vorderseite mit dem Bild und der aufgesteckten Poponborte legen (die Seite, die später nach außen zeigen soll, auf das Bild) und nochmal alles mit Stecknadeln sichern.

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Ab unter die Nähmschine damit und bis auf eine Füllöffnung alle Seiten mit einem Abstand von 1cm zum äußeren Rand aufeinander nähen.

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Überstehenden Stoff etwas zurückschneiden, an den Ecken gerne schräg.

IMG_3350Danach wenden und evtl. einmal überbügeln.

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Nun kann das Kissen gefüllt werden. Danach die noch offene Füllöffnung mit Stecknadeln aufeinander stecken und anschließend zunähen. Fertig!

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Fragen beantworte ich gern in den Kommentaren. Übrigens handelt es sich eher um ein Dekokissen als ein echtes Kuschelkissen. Ich würde das Kissen z.B. auf gar keinen Fall in die Waschmaschine stecken. Das Foto kann man übrigens auch selbst auf Stoff aufbügeln, wenn man entsprechende Transferfolie für den Drucker hat.
Viel Spaß beim Nähen und Verschenken!

Schreib mir einen Kommentar, ich freu mich!

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